Schnell und dadurch überaus rationell zu verlegende, oberseitig vlieskaschierte Schutz- und Drainagebahn für den Einsatz auf Gefälledächern als Drainschicht z.B. unter in Splitt verlegten Gehwegplatten bzw. Gehbeläge im allgemeinen oder Fahrbeläge bei entsprechenden lastverteilenden Unterbauschichten.
"Drainagebahnen führen das anfallende Niederschlagswasser vollflächig von der Dachfläche und aus den Terrassenrosten durch das Gefälle der Dachfläche dauerhaft zu den Entwässerungspunkten ab.
Drainagebahnen bieten zusätzlich Trenn-, Gleit- und Schutzlage für die Abdichtung.
z.B.
• DBV 10 (10 mm dick, 450 KN/m² belastbar) Hauptanwendung für Terrassen und Grundmauerdrainage,
• FIXoDRIVE FX50 (20 mm dick, 500 KN/m² belastbar) Hauptanwendung PKW befahrbare Dachflächen mit entsprechender Tragschichte aber auch Terrassen
Info: Die Druckfestigkeit von 450 KN/m² = 45 to/m² also genug für nahezu „uneingeschränkte“ Nutzung der Terrasse.
Die Druckfestigkeitswerte entsprächen ungefähr denen von XPS BG 50.
Bei auftretenden extrem hohen Punktlasten (LKW, Feuerwehr, Stapler ect.) ist eine rechnerische Freigabe des zuständigen Statikers erforderlich- alle Empfehlungen unsererseits vorbehaltlich statischer Nachweis.
Es kann erforderlich sein eine zusätzliche Schutzlage in Form eines Vlieses auf der Abdichtungen aufzubringen bevor eine Drainagebahn verlegt wird. zB: bei Kombinationen von Gründächer und begehbaren Terrassenflächen auf einer Abdichtungsebene. Bauablauf bedingt. Bei Verwendung gleichzeitig als Trennlage. Bei Bitumenabdichtungen, um ein verkleben von Bitumenaustritten an den Nähten bzw. Fläche mit den darüber liegenden Funktionsschichten zu vermeiden.
Die Verlegung der Bahnen erfolgt vollflächig mit ca. 1 bzw. 3 cm Überlappung, so dass die Verbindungsnoppen an den Längsseiten ineinander gedrückt werden können. Dabei ist grundsätzlich zu beachten, dass die vlieskaschierte Seite oben ist. Der einseitige Vliesüberstand überdeckt den Bahnenstoß.
Zum Schutz gegen UV-Strahlung und Wegwehen ist die Dränagebahn nach der Verlegung abzudecken.
Eine Rüttelplatte zum Verdichten des Schotters kann eingesetzt werden, es muss allerdings berücksichtigt werden, dass die Arbeiten auf einer Dachfläche stattfinden. Die Rüttelplatte entsprechend auswählen, damit die Schwingungen der Deckenplatte nicht zu groß werden.
WICHTIG: Rollen, die in der Sonne standen, können sich unterschiedlich aufheizen, was dazu führen kann, dass die frisch ausgerollten Bahnen etwas bogenförmig liegen. Deshalb die Bahnen kurze Zeit liegen lassen, bevor diese miteinander verbunden werden. Bei Gefahr von Sturm sollte die Verlegung nicht erfolgen."